Uppsala im Schweden-Lexikon

Die heutige Großstadt Uppsala ist neben Stockholm, Göteborg und Malmö die viertgrößte Stadt in Schweden. Rund 71 km von Schwedens Hauptstadt Stockholm liegt Uppsala entfernt. Bis zum Flughafen Arlanda sind des von Uppsala aus rund 35 km. Weit über die Grenzen der Stadt hinaus ist Uppsala als Universitätsstadt bekannt. Gestiftet wurde die Universität Uppsala im Jahr 1477 durch Erzbischof Jakob Ulfsson und den damaligen Regenten Sten Sture dem Älteren gegründet. Die Stadt liegt am Fuße, bzw. auf einem Geröllrücken des Uppsalaåsen, einem Hügelzug.

Außer Bischofsitz war Uppsala auch einst Krönungsort und zudem von zahlreichen Bränden heimgesucht, die viele historische Bauwerke für immer zerstörten. Zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt gehört Schloss Uppsala. Diese hat eine bewegte Geschichte hinter sich, seitdem im Jahr 1547, bzw. 1549 unter Gustav I. Wasa mit dessen Bau begonnen wurde. Nach seiner Wiedererrichtung in der Zeit von 1749 bis 1762 diente das Schloss bis ins Jahr 1866 als Gefängnis. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts befinden sich im Schloss verschiedene Einrichtungen der Universität Uppsala, aber auch ein Kunstmuseum, wie auch die Wohnung des Regierungspräsidenten der Provinz Uppsala. Auf der Rückseite befindet sich ein Botanischer Garten. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten von Uppsala gehört auch der Dom und heute die größte Kirche Skandinaviens ist. Der Öffentlichkeit zugänglich ist auch das Universitätsmuseum. Darüber hinaus hat Uppsala auch ein Wikingermuseum zu bieten. Sehenswert sind auch die Hügelgräber, die man in Alt-Uppsala findet. Das Grabfeld soll 2000 bis 3000 Gräber beherbergen. Im Südosten der Stadt grenzt der Bauernhof Hammarby an die Stadt, den man ebenfalls gesehen haben sollte bei einem Besuch in Uppsala.



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