Schloss Solliden im Schweden-Lexikon

Schloss Solliden auf der Insel Öland ist heute der Sommersitz der schwedischen Königsfamilie um Carl XVI. Gustav und Königin Silvia. Hier verlebten Kronprinzessin Viktoria und ihre Geschwister Carl Philip und Madeleine wunderschöne Kindheitstage in den Ferien. Geschenkt bekommen hat König Carl Gustav Schloss Solliden bereits schon im Alter von vier Jahren, und zwar als sein Urgroßvater König Gustav V. verstorben war. Zum Schloss, das der Öffentlichkeit nicht offen steht, verfügt auch über einen Schlosspark. In der Nähe von Schloss Solliden befindet sich die Ruine von Schloss Borgholm, ehemals Renaissancefestung, später Barockschloss und im 19. Jahrhundert ein Raub der Flammen geworden.

Schloss Solliden wurde in den Jahren 1903 bis 1906 erbaut, und zwar auf Veranlassung von Königin Viktoria, Gemahlin von König Gustav V. und Ur-Großmutter des heutigen Königs Carl XVI. Gustav. Als Vorbild für Schloss Solliden diente die Villa San Michele auf Capri, die dem Arzt und Schriftsteller Axel Munthe gehörte und zudem Königin Viktoria einen sehr engen Kontakt pflegte.

Schloss Solliden ist recht schlicht errichtet und besteht aus gestaffelten Gebäudeteilen, welche einen annähernd quaderförmigen Baukörper bilden. Schloss Solliden wird dabei von einem Kupferdach bedeckt. Als Dekorationen dienen kleine Säulen, in die die Doppel- und Dreifachfenster gefasst sind. Schloss Solliden wurde dabei von vorne herein nicht für repräsentative Zwecke errichtet. Schon immer diente Schloss Solliden Königin Viktoria als Sommersitz. Prinzessin Viktoria von Baden (die spätere Königin Viktoria von Schweden) starb bereits 1930. In heutiger Zeit feiert ihre Ur-Enkelin (und die nach ihr benannte) Kronprinzessin Viktoria traditionell hier ihren Geburtstag , wo sich die königliche Familie dann im Schlosspark zeigt.


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