Ostseeinsel Öland im Schweden-Lexikon

In der schwedischen Provinz Kalmar län. liegt auch die Ostseeinsel Öland – 137 km lang und 16 km breit. Die 6 km lange Ölandbrücke verbindet die Insel seit 1973 mit dem Festland. Auf der Insel befindet sich unter anderem Schloss Solliden, der Sommersitz der königliche Familie, wie auch eine Forschungsstation für Ornithologie. Einst standen auf Öland rund 2000 sich in Betrieb befindliche Windmühlen. Davon sind heute nur von 400 erhalten geblieben. Größere Orte auf Öland sind Borgholm, Färjestaden, Köpingsvik und Mörbylånga.

Verwaltungsmäßig gliedert sich Öland in die Gemeinde Borgholm – gelegen im Norden, und die Gemeinde Mörbylånga im Süden der Insel. Öland ist eine viel besuchte Ferieninsel. Zuvor war Öland geprägt von einer ausgeprägten Agrarlandschaft. Die steppenartige Agrarlandschaft auf Süd-Öland „Stora Alvaret“ steht heute auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO.

Zu den Sehenswürdigkeiten der Insel sehen aber auch die nahe Borgholm liegende Ruine des Schlosses von Borgholm, wie auch eine 15-ringige Trojaburg, ein Zeugnis aus der Bronzezeit und aus 1500–500 v. Chr. stammend. Eine erste größere Siedlung entstand auf Öland im Übrigen um 750 n. Chr., und zwar bei Köpingsvik - im Norden von Öland. An der Südspitze der Insel Öland befindet sich ein Vogelschutzgebiet. Was die Pflanzenwelt von Öland angeht, so findet man hier viele außergewöhnliche Blumen, darunter im Übrigen 34 Orchideenarten. Touristen können sowohl den Leuchtturm Långe Erik, als auch den Leuchtturm Långe Jan besichtigen. Öland hat aber auch noch andere Sehenswürdigkeiten. So zum Beispiel die Fluchtburganlagen Eketorp, wie auch die Burganlage Ismantorp und das historische Museumsbauernhof Himmelsberga.


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